Kinder lernen die Uhr schon früh als wichtigen Gegenstand des täglichen Lebens kennen. Und noch bevor sie die Zeit ablesen können, wird ihnen beigebracht: Die Uhr ist rund, hat zwei Zeiger und einen Kreis aus Ziffern. Doch geht das auch anders? Könnten die Kleinen nicht auch spielerisch Uhr und Zeit entdecken? Teil 2 der Reihe „Die Zeit sichtbar machen…“
Die Zeit sichtbar machen… Schüler designen Uhren!
Ab Herbst 2020 beteiligte sich das Deutsche Uhrenmuseum an einem Abschlussprojekt von Berufsschülern: Uhrendesign! Die gelungensten Entwürfe möchten wir Ihnen nun in einer vierteiligen Serie auf unserem Blog vorstellen.
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Zwei Pendel für eine Messung
Dieses Gerät sieht auf den ersten Blick nicht wie eine Uhr aus, doch ohne Uhrwerk würde es nicht funktionieren. Es soll auch nicht über die Tageszeit Auskunft geben, sondern über den Stromverbrauch. Dahinter steckt die Geschichte eines vielseitigen Erfinders und seiner damals äußerst erfolgreichen Firma.
Ist dies die älteste Schwarzwälder Kuckucksuhr?

Ein Kuckuck grüßt aus dem Türchen dieser unscheinbaren Uhr. Das antike Aussehen trügt nicht: Sie ist mindestens 230 Jahre alt und damit die älteste Kuckucksuhr aus dem Schwarzwald. Doch woher wissen wir das so genau?
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Eine kleine „Himmelsmaschine“
Kalender und Uhren sind wie Geschwister. Beide helfen uns, den Überblick über die Zeit zu behalten – sei es über die Stunden und Minuten oder über Wochen, Monate und Jahre. Wenn auf einer Kalenderuhr dann noch astronomische Anzeigen ins Spiel kommen, kann es wie bei dieser Uhr von Christoph Jäckle aus St. Georgen im Schwarzwald schnell unübersichtlich werden.
Wer hat die Sommerzeit erfunden?
Das Deutsche Uhrenmuseum sammelt nicht nur Uhren, sondern alles rund um die Geschichte der Zeitbestimmung. Dazu gehören auch Schriftzeugnisse, die spannende Einblicke in lange vergangene Zeiten bieten. Kürzlich kam eine seltene Broschüre in unsere Sammlung, aus der einer der „geistigen Väter“ der Zeitumstellung spricht. Bei dem schmalen Band handelt es sich um nicht weniger als das „Manifest der Sommerzeit“.
„made in Berlin“ – Neues Themenportal geht dem Phänomen „Berliner Uhren“ nach
Augsburger Türmchenuhren, Nürnberger Eier, Schweizer Chronometer, Pariser Pendulen, Schwarzwälder Uhren oder Präzisionszeitmesser aus dem sächsischen Glashütte – solche Begriffe mit einem eindeutig lokalen Bezug sind Uhreninteressierten geläufig. Dass sich aber auch Berlin seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis in das 19. Jahrhundert hinein als eine Hochburg der Uhrenproduktion etabliert hatte, war bislang nur Sammlern oder Spezialisten bekannt. Weiterlesen „„made in Berlin“ – Neues Themenportal geht dem Phänomen „Berliner Uhren“ nach“
Sonnige Zeiten!
Noch sind die Nächte länger als die Tage. Doch das ändert sich in diesem Monat. Die Vorfreude auf den Frühling und die wärmende Sonne unterstreichen wir heute mit einigen Uhren, denen es wohl genauso geht: Ohne Sonnenschein würden sie nämlich gar nicht funktionieren!
Danke, Hubert Herr!
Echte Traditionsunternehmen werden immer seltener. 2020 wurde der Schwarzwald um eine solche Firma ärmer: Nach über 100 Jahren Firmengeschichte schloss die Firma Hubert Herr ihre Tore. Doch aus dem Nachlass kamen einige ausgewählte Stücke ins Deutsche Uhrenmuseum und bereichern nun unsere Sammlung.
Was taten Uhrmacher am Sonntag?

Schwer beladen stapfen diese Männer und Frauen durch heftiges Schneetreiben: Der Sonntägliche Kirchgang zur Winterszeit im Schwarzwald wurde 1896 veröffentlicht. Die Details sind präzise beobachtet, denn der Zeichner kannte dieses Leben aus eigener Erfahrung. Das Bild erzählte auch viel über den Wandel der Uhrenherstellung. Weiterlesen „Was taten Uhrmacher am Sonntag?“
