Sackgasse

Werk “motolectric W16B”, J. Kaiser, Villingen, um 1970.

Hannover-Messe, 1963: Die Firma J. Kaiser aus Villingen stellt mit „motolectric“ ein neuartiges elektrisches Uhrwerk vor. Damals galten batteriebetriebene Uhren als zukunftsträchtig. Mit dem „einzigen System seiner Art“ antwortete die Firma auf den technologischen Wandel. Was war daran so einzigartig?

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“Das Spiel dauert 90 Minuten.” – Uhren und Fußball

Tischstoppuhr, um 1960, Inv. 2000-015

Am 14. Juni startet in Russland die Fifa-WM 2018. Welche Mannschaft  die begehrte Trophäe erhalten wird? Keine Ahnung. Da halten wir es mit dem Trainer der deutschen Weltmeister-Elf von 1954, Sepp Herberger: „Das Spiel dauert 90 Minuten.“ Denn erst nach dem Finale werden wir den Sieger kennen.

Was wir aber ganz sicher wissen: Pünktlich zur WM zeigt das Deutsche Uhrenmuseum in einer Mini-Ausstellung drei originelle Fußballuhren. Neugierig geworden? Weiterlesen ““Das Spiel dauert 90 Minuten.” – Uhren und Fußball”

Glanzstücke im Deutschen Uhrenmuseum (Teil III)

Junghans Weckermädchen, 1920er Jahre.

Immer wieder werden wir nach besonderen Uhren gefragt, die man im Deutschen Uhrenmuseum unbedingt gesehen haben sollte. Aus diesem Grund gibt es die „Zwölf Glanzstücke“. Einige unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stellen hier ihren Favoriten vor. Manuela Lübben-Konstantinoff, Museumspädagogin im Deutschen Uhrenmuseum, hat sich für die Wecker-Mädchen entschieden und erzählt uns heute, warum.

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“Endlich wird die Sommerzeit abgeschafft!” – allerdings vor 100 Jahren

Kriegsgott Mars dreht an der Uhr. Aus einer Postkarte zur Einführung der Sommerzeit 1916

Am 1. Mai 1916 führt Deutschland als erstes Land weltweit die Sommerzeit ein. Mitten im Ersten Weltkrieg reicht dafür eine Verordnung aus. 1918 wird dann zum letzten Mal im Frühling und Herbst an den Zeigern gedreht. Die neue Republik möchte die ungeliebte Sommerzeit nicht mehr. Weiterlesen ““Endlich wird die Sommerzeit abgeschafft!” – allerdings vor 100 Jahren”

Glanzstücke im Deutschen Uhrenmuseum (Teil II)

Deutsche Reichskolonialuhr, Badische Uhrenfabrik, Furtwangen, um 1905.

Was hat es mit der Reichs-Kolonial-Uhr auf sich?
Immer wieder werden wir nach besonderen Uhren gefragt, die man im Deutschen Uhrenmuseum unbedingt gesehen haben sollte. Aus diesem Grund gibt es die „Zwölf Glanzstücke“.
Einige unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stellen hier ihren Favoriten vor. Unser Museumspädagoge Robert Werner hat die Reichs-Kolonial-Uhr als sein liebstes Stück gewählt.

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„… für des Uhrmachers treue Helferin“ – Eine Frauenzeitung in den 1920er Jahren

Logo der Frauenzeitschrift der Uhrmacher-Woche (Ausschnitt).

„Fern, fern im Nebel der Zeit liegt eine unbeugsame Meinung meines lieben Mannes, sie lautet: der Mann gehört ins Geschäft, die Frau ins Haus.“, so Maria Blankenhorn, Frau eines Uhrmachers, 1925. Das Selbstverständnis vieler Frauen hatte sich im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts stark gewandelt.

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Auch für den „Erzfeind“ interessant

Zünder für 8,8 cm FLAK-Geschosse, Junghans, 1945

Während der Zeit des Nationalsozialismus und besonders im Zweiten Weltkrieg fanden grundlegende Umstrukturierungen in der deutschen Wirtschaft statt. Unternehmen wurden nach ihrer Kriegswichtigkeit beurteilt. Unternehmenszweige, die nicht der Kriegswirtschaft dienten, wurden teilweise nahezu stillgelegt – so auch im Schwarzwald und in der Rheinebene. Dieses Gebiet entwickelte sich zu einem der Kerngebiete der deutschen Zünderproduktion. Auch die Schramberger Uhrenfabrik Gebrüder Junghans AG spielte dabei eine bedeutende Rolle.

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Kuckucksuhren im 20. Jahrhundert

 

Jockele-Uhr, das preiswerte Souvenir (aus einem Prospekt für Schyle-Uhren, Schonach, 1930er Jahre)

Was halten Sie von der Kuckucksuhr? Schick oder scheußlich? Geschmacksverirrung oder Designerstück? Die Meinungen darüber gehen weit auseinander, nicht zuletzt aufgrund zahlreicher Varianten, die heute hergestellt werden. Die Kuckucksuhr ist immer noch eines der bekanntesten Markenzeichen des Schwarzwaldes. Doch wie erging es dem Kuckuck in den letzten hundert Jahren?

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Doppelte Sommerzeit – doppeltes Ärgernis?

Am kommenden Wochenende werden die Uhren von der Sommerzeit wieder auf die Normalzeit gestellt. Doch schon vor 70 Jahren war die Sommerzeit in Deutschland nichts neues mehr. Zweimal war sie bereits eingeführt worden: Sowohl im Ersten, als auch im Zweiten Weltkrieg sollte sie helfen, Energie zu sparen und das Sonnenlicht besser auszunutzen. Doch wussten Sie, dass es 1947 sogar den Versuch einer “doppelten Sommerzeit” gab?

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Wecker – typische Schwarzwalduhren?

Ob piepsend, klingelnd oder mit Musik: Wecker reißen uns morgens aus dem Schlaf, erinnern uns an wichtige Termine oder sorgen dafür, dass der Kuchen im Ofen nicht anbrennt. Doch dieses nützliche und gleichzeitig lästige Geräusch gibt es nicht erst seit ein paar Jahrzehnten. Wecker wurden über Jahrhunderte hergestellt – nicht zuletzt im Schwarzwald. Und mit ihren Bauformen änderten sich ihre Wecktöne.

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