Gehirnjogging mit Uhren

Nur die wenigsten werden sich erinnern können: Es gab einmal eine Zeit ohne Smartphones. Damals telefonierte man noch – mit dem Handy. Und wenn einmal niemand anrief, trainierte man Gedächtnis und Geschicklichkeit mit Gratisspielen. Heute stellen wir zwei echte Spiele-Klassiker vor – in einer Online-Version mit Motiven aus dem Deutschen Uhrenmuseum. Weiterlesen “Gehirnjogging mit Uhren”

Vom Ende der Schwarzwälder Holzuhrmacherei. Ein Augenzeuge berichtet

Vor einigen Wochen berichteten wir über die Erlebnisse des jungen Uhrmachers Berthold Schneider (1870-1957) in der Uhrenfabrik Mauthe. Gelernt hatte er die Uhrmacherei in einer der letzten Werkstätten für Holzuhren im Schwarzwald bei Matthäus Scherer (Bild links). Lesen Sie hier seinen Bericht über die Lehrzeit. Weiterlesen “Vom Ende der Schwarzwälder Holzuhrmacherei. Ein Augenzeuge berichtet”

Ein echter Chronograph für 45 D-Mark

1969 entwickelte die DDR-Uhrenfirma “Ruhla” einen Chronographen mit stark vereinfachter Mechanik. Stolz behauptet die Patentschrift: “Mit wenigen mechanischen Mitteln wurde ein zuverlässiger Chronographenmechanismus auch für billige Gebrauchsuhren geschaffen.” Der neuartige Mechanismus bestand aus lediglich elf Teilen.

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Meerjungfrauen verzweifelt gesucht

Für den einen sind sie Kult, für den anderen lächerlich – Uhren von Schmid-Schlenker aus Bad Dürrheim. Um 1960 hatte sie die Nachfrage nach verspielten Souveniruhren auf die Spitze getrieben. Ein Highlight: Mermaid – die Drehpendeluhr mit zwei Meerjungfrauen. Nach langer Suche konnte das Deutsche Uhrenmuseum eine dieser legendären Uhren ergattern. Leider fehlen die beiden Wasserwesen. Helfen Sie uns, ein vollständiges Stück zu finden! Weiterlesen “Meerjungfrauen verzweifelt gesucht”

Das Geschäft seines Lebens. Die “Wunderuhr” von Karl Ketterer

Mitte des 19. Jahrhunderts war das  rückständige Land Baden bitterarm. So hatte auch Karl Ketterer aus St. Peter nicht genügend Geld, um eine Familie zu gründen. Er verließ seine Verlobte Wilhelmine Rut, um in der neuen Welt sein Glück zu machen. Lesen Sie heute, wie diese Reise dank einer von ihm selbst gebauten Uhr ein gutes Ende nahm. Weiterlesen “Das Geschäft seines Lebens. Die “Wunderuhr” von Karl Ketterer”

“Wo die Frau noch Dame sein darf”

„Keine Angst, wir kommen noch rechtzeitig…“ Inserat der Firma Roamer (Ausschnitt), Schweiz 1963 (Archiv Deutsches Uhrenmuseum)


Unter diesem Titel schrieb Katharina Pfannkuch in der FAZ einen Artikel über die Speisekarten ohne Preise, die noch in der Nachkriegszeit in besseren Restaurants den weiblichen Gästen gereicht wurde. Die Rollen waren damals noch klar verteilt: Er bezahlt, sie macht sich hübsch.

 

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