Heiliger Bimbam!

Bei einigen Berufsgruppen sind uns auch heute noch die zuständigen Heiligen durchaus gewärtig. Bergleute beten zur Heiligen Barbara, Jäger vertrauen auf Hubertus. Und auch moderne Berufe müssen nicht ohne Fürsprecher auskommen: Feuerwehrleute heißen Floriansjünger, bei Fernfahrern reist der heilige Christopherus mit. Doch welche Geschichte steckt hinter einem Uhrmacherheiligen?

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Zeit für Seefahrer!

Marinechronometer von John Arnold, um 1783 (Gehäuse später), Inv. 2012-031

„Wie spät ist es?“ Auf See war diese Frage nicht immer leicht zu beantworten. Bis zur Entwicklung seetüchtiger, präziser Uhren konnten sich europäische Navigatoren manches Mal irren – mit zum Teil fatalen Auswirkungen. Aber warum brauchten Navigatoren früher überhaupt eine Uhr? Und was war so schwierig daran, eine Uhr für ein Schiff zu bauen?

 

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Wie die Schwarzwälder Holzuhren bauten

Typische Schwarzwälder Uhrmacherwerkstätte des 19. Jahrhunderts

Die unscheinbaren Schwarzwälder Holzuhren des 18. Jahrhunderts stehen am Beginn eines beispiellosen Erfolgs. Doch was ermöglichte den Siegeszug der Schwarzwalduhren? Welches waren die Erfolgsrezepte der Uhrmacher? Und waren die Schwarzwälder wirklich so innovativ, wie heute noch behauptet wird?

 

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“Dierlepabier”

Uhrwerk mit Seitentürchen, Werk: Sebastian Kienzler, Schwarzwald, um 1780.

Cambridge in England, 4. Juni 1841: Der Uhrenhändler Andreas Löffler bestellte bei seinen Eltern in St. Märgen Nachschub. Auf seiner Liste finden wir neben Uhrwerken, Lackschildern und Ketten auch ein „Buch Dierlepabier“. Doch was hat es damit auf sich?

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Schwarzwalduhren – seit 300 Jahren ein Erfolg

Die Schwarzwaldidylle als Uhr, um 1950 (Inv. 2006-001)

Hand aufs Herz: Wer denkt bei Schwarzwalduhr nicht als erstes an den Kuckuck? Klar, dass wir bereits die interessante Geschichte dieses beliebten Souvenirs made in Germany erzählt haben.

Doch im Schwarzwald wurden auch alle anderen Arten von Zeitmessern für den Alltag gebaut – vom Wecker über die Küchenuhr bis hin zur Standuhr. Dank ihres günstigen Preises waren sie in fast jeder Wohnung zu finden. In einer neuen Serie berichten wir über 300 Jahre Uhrenherstellung im Schwarzwald.

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Woher kommen unsere Stunden?

Antike römische Sonnenuhr mit horizontalem Schattenstab auf einer Säule vor dem Apollo-Tempel in Pompeji

Der Lauf der Sonne zeigt uns auf eindrückliche Art den Lauf der Zeit. Sonnenuhren waren denn auch die ersten Zeitmesser. Unsere Art, die Zeit einzuteilen, hat sich jedoch erst langsam im Verlauf der Geschichte entwickelt. Woher kommen also unsere Stunden?

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Renaissance 2.0

Galvanoplastische Kopie einer Tischuhr von Jeremias Metzker (Augsburg 1564), Inv. 33-2177.

Wirtschaftswachstum und Börsencrashs, Fortschrittsglaube und Traditionsbewusstsein, alte und neue Eliten. Das gab’s schon früher! Drastische Veränderungen prägten auch das 19. Jahrhundert und viele suchten Halt und Orientierung in der Vergangenheit. Sinnbildlich hierfür steht die Uhr: Das galvanoplastisch kopierte Gehäuse ist mit damals modernen Produktionsmethoden hergestellt. Das Design entspringt jedoch der Renaissance.

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Glanzstücke im Deutschen Uhrenmuseum (Teil I)

Astronomisch-geographische Kalenderuhr von Thaddäus Rinderle.

Was haben eine Kirchturmuhr von 1775 aus Breisach, eine astronomisch-geographische Uhr von Pater Rinderle, eine Türmchenuhr von Michael Wagner und die älteste Schwarzwalduhr gemeinsam? Sie zählen zu den zwölf „Glanzstücken“ des Deutschen Uhrenmuseums. Die astronomisch-geographische Uhr von Pater Thaddäus Rinderle gehört zu den originellsten Schöpfungen der so genannten Priestermechaniker. Dr. Johannes Graf, der stellvertretende Direktor und wissenschaftliche Mitarbeiter des Uhrenmuseums, hat sie als sein persönliches „Glanzstück“ gewählt.

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Sie sind zurück! Sechs Uhren waren ein halbes Jahrhundert verschwunden (Teil 2)

Schwarzwalduhren im Wuppertaler Uhrenmuseum

Das Deutsche Uhrenmuseum konnte bei der Versteigerung des Wuppertaler Uhrenmuseums der Familie Abeler sechs Holzuhren erwerben. Diese Stücke waren bis in die 1950er Jahre bereits einmal Teil der Furtwanger Sammlung gewesen.

Vergangene Woche konnen Sie lesen, wie die Uhren erst nach Wuppertal und dann wieder zurück nach Furtwangen kamen. Nun wird das Geheimnis gelüftet: Um welche Uhren handelt es sich? Weiterlesen “Sie sind zurück! Sechs Uhren waren ein halbes Jahrhundert verschwunden (Teil 2)”