Girls’Day im Deutschen Uhrenmuseum

„Typisch männlich“, „typisch weiblich“ – manche Berufe sind immer noch mit diesen Klischees behaftet. Dass es auch anders geht, zeigt jedes Jahr der Girls’Day. An diesem Tag probieren Schülerinnen Berufe wie Uhrmacher aus, die meist eher von Männern ausgeübt werden. Auch das Deutsche Uhrenmuseum beteiligte sich an dieser Aktion mit einem Schnuppertag in der Restaurierungswerkstatt.

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Stroh zu Gold flechten?

Schwarzwalduhr mit Darstellung einer Strohflechterin (Ausschnitt).

Eine Uhr, dekoriert mit Strohbändern und dem Bild einer Strohflechterin, die in ihrer Sonntagstracht arbeitet – schon um 1900 war das ein nostalgisches Erinnerungsstück an die „gute alte Zeit“. Doch was hatte es mit der Strohflechterei im Schwarzwald auf sich? Und war die alte Zeit wirklich so gut?

 

 

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Das Deutsche Uhrenmuseum feiert Geburtstag!

Vor genau 25 Jahren wurde das erweiterte Deutsche Uhrenmuseum 1993 für das Publikum geöffnet. Eine gute Gelegenheit für einen Blick zurück. Wie kam es denn, dass im kleinen Städtchen Furtwangen, fernab der großen Verkehrsströme, ein Uhrenmuseum entstehen konnte, das zu den bedeutendsten weltweit gehört?

 

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Woher kommen unsere Stunden?

Antike römische Sonnenuhr mit horizontalem Schattenstab auf einer Säule vor dem Apollo-Tempel in Pompeji

Der Lauf der Sonne zeigt uns auf eindrückliche Art den Lauf der Zeit. Sonnenuhren waren denn auch die ersten Zeitmesser. Unsere Art, die Zeit einzuteilen, hat sich jedoch erst langsam im Verlauf der Geschichte entwickelt. Woher kommen also unsere Stunden?

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Aus der Lebenswelt der Uhrmacher

Werkzeug zur Herstellung von Hohltrieben, Schwarzwald, vor 1850 (Inv.-Nr. 1997-031)

150 Jahre sind eine lange Zeit. Heute lebt niemand mehr, der sich daran erinnern könnte, was vor so vielen Jahren geschehen ist. Wenn wir dennoch etwas über die Menschen dieser Epoche erfahren wollen, müssen wir untersuchen, was schriftlich überliefert wurde. Dabei kommen spannende Einblicke in das damalige Leben zutage.

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Renaissance 2.0

Galvanoplastische Kopie einer Tischuhr von Jeremias Metzker (Augsburg 1564), Inv. 33-2177.

Wirtschaftswachstum und Börsencrashs, Fortschrittsglaube und Traditionsbewusstsein, alte und neue Eliten. Das gab’s schon früher! Drastische Veränderungen prägten auch das 19. Jahrhundert und viele suchten Halt und Orientierung in der Vergangenheit. Sinnbildlich hierfür steht die Uhr: Das galvanoplastisch kopierte Gehäuse ist mit damals modernen Produktionsmethoden hergestellt. Das Design entspringt jedoch der Renaissance.

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„Rasselbande 2″ – Die Wecker kommen wieder

209 Junghans “Trivox” Wecker, aufgereiht hinter den Kulissen des Museums.

Die Sonderausstellung “Rasselbande – Die Wecker kommen“ geht in eine neue Runde und empfängt Sie ab April 2018 mit großen Lettern direkt am Ortseingang Furtwangen. In der aktuellen Sonderausstellung können Sie es ordentlich klingeln lassen: Wecker mit glockenhellen Klängen, Kuckucksrufen oder im sonoren Dauerpiepen der 1970er Jahre. Dafür laufen im Hintergrund einige Vorbereitungen.

 

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Glanzstücke im Deutschen Uhrenmuseum (Teil III)

Junghans Weckermädchen, 1920er Jahre.

Immer wieder werden wir nach besonderen Uhren gefragt, die man im Deutschen Uhrenmuseum unbedingt gesehen haben sollte. Aus diesem Grund gibt es die „Zwölf Glanzstücke“. Einige unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stellen hier ihren Favoriten vor. Manuela Lübben-Konstantinoff, Museumspädagogin im Deutschen Uhrenmuseum, hat sich für die Wecker-Mädchen entschieden und erzählt uns heute, warum.

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Abgelegen? Von wegen…

Zeichnung eines unbekannten Museumsgastes im Gästebuch des Deutschen Uhrenmuseums

Wer den Schwarzwald bereist, schätzt meistens die Naturlandschaft, die Wanderwege, die Ruhe und teilweise Abgeschiedenheit. Für viele Leute eine perfekte Urlaubsregion zum Erholen und Entspannen. Dass die Region ebenfalls eine reichhaltige Kulturlandschaft ist, können Touristen in den zahlreichen Museen erfahren. Von der Überraschung über diesen kulturellen Reichtum im sogenannten „ländlichen Raum“ zeugen die Einträge in unserem Gästebuch.

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125 Jahre Mitteleuropäische Zeit in Deutschland

 

Wie spät ist es anderswo? Zifferblatt einer Taschenuhr, um 1890, Inv. 45-3610

Hätten Sie es gewusst? Seit genau 125 Jahren richten sich die Uhren in Deutschland nach Mitteleuropäischer Zeit. Am 1. April 1893 wurde sie  per Reichsgesetz eingeführt.

Was unsere Zeitordnung mit der Eisenbahn zu tun hat, lesen Sie hier.

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