Der große Uhrenschwindel oder: die “ersten” Schwarzwalduhren

Ein Schwarzwälder Original mit original Schwarzwälder “Täuschung”, um 1900

Frage an den Sammler alter Uhren: Wie sahen die ersten Zeitmesser aus dem Schwarzwald aus? Noch vor kurzem hätten Fachleute geantwortet: So wie diejenige auf dem Foto, die der recht rustikale Herr um 1900 auf seinem Schoß trägt. Erst seit kurzem wissen wir: Die Wirklichkeit sah anders aus. Weiterlesen “Der große Uhrenschwindel oder: die “ersten” Schwarzwalduhren”

Tagundnachtgleiche – der Tag der Geraden

Präzisions-Sonnenuhr von Yves Opizzo vor dem Deutschen Uhrenmuseum

Am 20. März ist Tagundnachtgleiche! Ein besonderes Datum, denn an diesem Tag beginnt der astronomische Frühling. Und es gibt eine weitere Besonderheit: Alle Schatten an diesem Tag wandern auf einer Geraden. Im heutigen Experiment ziehen wir unsere eigene West-Ost-Linie.

Weiterlesen “Tagundnachtgleiche – der Tag der Geraden”

1894 – Vor 125 Jahren führte die Schweiz die mitteleuropäische Zeit ein

Zeitverwirrung vor der Einführung der Zonenzeiten, Taschenuhr Hora Universa, um 1880 (Inv. 45-3610)

Welche Zeit soll in der Schweiz gelten? Die mitteleuropäische Zeit (MEZ) oder doch lieber eine eigene Schweizer Zeit? Das wurde vor 125 Jahren heiß diskutiert. Denn damals begannen die Zeitzonen, sich international durchzusetzen. Sollte sich die Schweiz diesem Trend anschließen oder verweigern? Weiterlesen “1894 – Vor 125 Jahren führte die Schweiz die mitteleuropäische Zeit ein”

Leises Ticken in lauten Zeiten

Das Objekt des Monats März im Uhrenmuseum: Alles dreht sich um den ruhigen Schlaf.

1932, inmitten der aufgeheizten Stimmung zur Endzeit der Weimarer Republik, brachte die Schramberger Uhrenfirma Junghans eine wohltuende Neuheit auf den Markt: einen Wecker, dessen Ticken praktisch nicht zu hören war. Mit einer unkonventionellen Hemmung, die das bislang Dagewesene auf den Kopf stellte, war es der Schramberger Firma gelungen, das schlafraubende Weckerticken zu eliminieren.

Weiterlesen “Leises Ticken in lauten Zeiten”