
Der runde Blechwecker ist sicherlich die wichtigste Schwarzwalduhr aus der Blütezeit der Uhrenindustrie. In den 1880er Jahren tauchten die ersten dieser ikonischen Uhren auf. Das Museum bekam nun von einem Sammler ein aufschlussreiches Pionierstück gespendet. Weiterlesen „Objekt des Monats: Ein weiterer „Missing Link“ zur Geschichte des Weckers“

Einige unserer Uhren sind eng mit der deutschen Geschichte verbunden. Das wissen aufmerksame Leser der „Objekte des Monats“ längst. Selten aber sehen die Uhren so unscheinbar aus wie diese beiden Uhren, die von Widerstand und Terrorismus erzählen.
2005 wurde der erste Abschnitt der neugestalteten Dauerausstellung zum Thema „Moderne Zeiten“ eingeweiht. Dabei auch eine sensationelle Neuerwerbung: Eine Quarzuhr aus dem russischen Raumfahrtprogramm. Im gleichen Jahr ebenfalls „Objekt des Monats“: ein Wecker zur Familienplanung.
Ein Wecker, der würfelt? Klingt nach Fake News, ist aber wahr. Was es mit diesem sehr speziellen Wecker auf sich hat, erfahren Sie heute in unserem Blog.
Zum dritten Mal haben Berufsschüler aus Sindelfingen neuartige Uhren entworfen. Dieses Jahr lautete die Parole „Wake up!“ – es sollten also Wecker gestaltet werden. Gar nicht so einfach, einen Wecker zu entwerfen, wenn jeder schon einen hat…
Ein wichtiger Teil unserer Arbeit hinter den Kulissen: Uhren an andere Museen auszuleihen. Erstaunlich, in welch unterschiedlichen Zusammenhängen unsere Uhren im In- und Ausland gezeigt werden. Lassen Sie sich überraschen, wohin einige Uhren im vergangenen Jahr 2022 gereist sind.
Er zählt zu den Highlights unserer Sammlung: der Kerzenwecker. Er ist das einzig überlebende Exemplar einer ganz besonderen Uhrengattung. Anlässlich der Sommerwerkstatt zum Thema „Kerzenuhren“ ist das Museum den geschichtlichen Spuren des Kerzenweckers gefolgt. Dabei stießen wir auf eine unglaubliche Geschichte!
In unserer beliebten Sommerwerkstatt werden ab 27. Juli Kerzenuhren angefertigt. Markierungen auf der Kerze zeigen, wie lange sie brennt, bis eine Stunde vergangen ist. Bei diesem prächtigen Blechwecker dient die Kerze jedoch einem anderen Zweck.
Um 1905 arbeiteten bei den Junghans Uhrenfabriken 7000 Angestellte. Sie bauten jährlich über fünf Millionen Uhren. Damit war das Unternehmen mit Sitz in Schramberg die größte Uhrenfabrik der Welt. Wann aber begann der Aufstieg von Junghans und was waren die Erfolgsfaktoren? Einen frühen Meilenstein der Entwicklung konnte das Museum nun erwerben. 