Katz und Maus am österreichischen Zoll

Am 10. September 1888 verließ der junge Uhrmacher Berthold Schneider den Schwarzwald. Wie viele andere Handwerker begann der 18jährige ein Leben als Fabrikarbeiter, zunächst am Bodensee. Denn im österreichischen Bregenz hatte die aufstrebende Schwenninger Uhrenfirma Friedrich Mauthe ein Zweigwerk errichtet. Lesen Sie hier Schneiders Bericht. Weiterlesen “Katz und Maus am österreichischen Zoll”

Die Schwarzwälder Uhrenindustrie im 20. Jahrhundert

Dank günstiger Massenproduktion: “Für jeden Raum die passende Uhr”, Plakat, um 1935

Im 20. Jahrhundert nahm die Zahl der Uhren sprunghaft zu. Uhren waren im privaten und öffentlichen Raum präsent wie nie zuvor. Die zunehmende Taktung des Alltags erforderte, dass man überall die Zeit im Blick haben musste. Äußerlich folgten sie den immer schneller wechselnden Moden, im Inneren hielt neue Technik Einzug.

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Sackgasse

Werk “motolectric W16B”, J. Kaiser, Villingen, um 1970.

Hannover-Messe, 1963: Die Firma J. Kaiser aus Villingen stellt mit „motolectric“ ein neuartiges elektrisches Uhrwerk vor. Damals galten batteriebetriebene Uhren als zukunftsträchtig. Mit dem „einzigen System seiner Art“ antwortete die Firma auf den technologischen Wandel. Was war daran so einzigartig?

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