100 Jahre Achtstundentag: Wie Arbeitszeit gemessen wurde

Arbeiter-Chronometer, um 1900, Inv. 45-3521. Auf dem Rand die Forderung nach dem Achtstundentag

„Wir wollen 8 Stunden zur Arbeit, 8 Stunden um uns auszubilden, 8 Stunden um uns auszuruhen.“ Diese Forderung findet sich auf dem „Arbeiter-Chronometer“ um 1900.

Vor 100 Jahren, am 23. November 1918, war die Arbeiterbewegung am Ziel: Deutschland führte den Achtstundentag ein.

Wir fragen heute in unserem Blog: Was sagen Kontrolluhren über den Kampf um mehr Rechte für die Beschäftigten aus?

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Zeit der Experimente – Gewerbeförderung in Furtwangen

Gehäuseentwürfe, von der Furtwanger Uhrmacherschule in Auftrag gegeben

Was “Industrialisierung” bedeutete, erfuhren die Schwarzwälder Handwerker ab den 1840er Jahren.  Preisgünstige und moderne Modelle aus den ersten Uhrenfabriken verdrängten die Holzuhren von vielen Absatzmärkten – mit spürbaren Folgen für die wirtschaftliche Situation im Schwarzwald.  Doch wie wurde darauf reagiert?

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Entdeckungen in der Werkstatt

„Wer kümmert sich eigentlich um all die Uhren?“ Pflege und Instandhaltung sind Aufgaben für die Spezialisten aus unserer Restaurierungswerkstatt. Mit ihrer Arbeit tragen sie nicht nur zum Erhalt unserer Sammlung bei, sondern entdecken auch immer wieder Neues. Eine Schwarzwalduhr kann nämlich allerhand über ihre Entstehungszeit verraten…

 

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Exportschlager Lackschilduhr

Schildermalerin, Lucian Reich, 1855

Würden Sie sich ein rohes Uhrwerk in die Wohnung hängen? Oder bevorzugen Sie eine dekorative Uhr, die zu Ihrer Einrichtung passt? Solche Überlegungen spielten schon früh im Schwarzwälder Uhrengewerbe eine Rolle – denn aufwendig gestaltete Zifferblätter verkauften sich gut. Dieser Beitrag widmet sich dem typischen Gesicht der Schwarzwalduhr im 19. Jahrhundert: Dem Lackschild.

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Wie die Schwarzwälder Holzuhren bauten

Typische Schwarzwälder Uhrmacherwerkstätte des 19. Jahrhunderts

Die unscheinbaren Schwarzwälder Holzuhren des 18. Jahrhunderts stehen am Beginn eines beispiellosen Erfolgs. Doch was ermöglichte den Siegeszug der Schwarzwalduhren? Welches waren die Erfolgsrezepte der Uhrmacher? Und waren die Schwarzwälder wirklich so innovativ, wie heute noch behauptet wird?

 

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Aus der Lebenswelt der Uhrmacher – Teil 2

Maschine zum Herstellen von Uhrenketten, Gütenbach im Schwarzwald, um 1860. Inv.-Nr. 19-1013

Im letzten Monat konnten Sie bereits einen Einblick in den Arbeitsalltag der Schwarzwälder Uhrmacher im 19. Jahrhundert bekommen. Lange Arbeitstage und strenge Aufsicht gehörten dazu. Doch wie sah es mit dem Geld aus? Und was passierte, wenn ein Arbeiter krank wurde?
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Stroh zu Gold flechten?

Schwarzwalduhr mit Darstellung einer Strohflechterin (Ausschnitt).

Eine Uhr, dekoriert mit Strohbändern und dem Bild einer Strohflechterin, die in ihrer Sonntagstracht arbeitet – schon um 1900 war das ein nostalgisches Erinnerungsstück an die „gute alte Zeit“. Doch was hatte es mit der Strohflechterei im Schwarzwald auf sich? Und war die alte Zeit wirklich so gut?

 

 

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Woher kommen unsere Stunden?

Antike römische Sonnenuhr mit horizontalem Schattenstab auf einer Säule vor dem Apollo-Tempel in Pompeji

Der Lauf der Sonne zeigt uns auf eindrückliche Art den Lauf der Zeit. Sonnenuhren waren denn auch die ersten Zeitmesser. Unsere Art, die Zeit einzuteilen, hat sich jedoch erst langsam im Verlauf der Geschichte entwickelt. Woher kommen also unsere Stunden?

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