Aus der Lebenswelt der Uhrmacher – Teil 2

Maschine zum Herstellen von Uhrenketten, Gütenbach im Schwarzwald, um 1860. Inv.-Nr. 19-1013

Im letzten Monat konnten Sie bereits einen Einblick in den Arbeitsalltag der Schwarzwälder Uhrmacher im 19. Jahrhundert bekommen. Lange Arbeitstage und strenge Aufsicht gehörten dazu. Doch wie sah es mit dem Geld aus? Und was passierte, wenn ein Arbeiter krank wurde?
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Aus der Lebenswelt der Uhrmacher

Werkzeug zur Herstellung von Hohltrieben, Schwarzwald, vor 1850 (Inv.-Nr. 1997-031)

150 Jahre sind eine lange Zeit. Heute lebt niemand mehr, der sich daran erinnern könnte, was vor so vielen Jahren geschehen ist. Wenn wir dennoch etwas über die Menschen dieser Epoche erfahren wollen, müssen wir untersuchen, was schriftlich überliefert wurde. Dabei kommen spannende Einblicke in das damalige Leben zutage.

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125 Jahre Mitteleuropäische Zeit in Deutschland

 

Wie spät ist es anderswo? Zifferblatt einer Taschenuhr, um 1890, Inv. 45-3610

Hätten Sie es gewusst? Seit genau 125 Jahren richten sich die Uhren in Deutschland nach Mitteleuropäischer Zeit. Am 1. April 1893 wurde sie per Reichsgesetz eingeführt.

Was unsere Zeitordnung mit der Eisenbahn zu tun hat, lesen Sie hier.

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Eins und dreimal acht: Drei Kaiser an der Macht

Kastenuhr mit Glasschild „Drei Kaiser“, Schwarzwald, um 1890, Inv. 2018-002

Das Jahr 1888 ging als „Dreikaiserjahr“ in die Geschichtsbücher ein, in dem drei Deutsche Kaiser herrschten: Im März starb Wilhelm I., der erste Deutsche Kaiser. Sein Nachfolger, Friedrich III., starb nach 99 Tagen, so dass Wilhelm II. an die Macht kam. Alle vereint sind sie auf unserem Objekt des Monats April 2018 dargestellt.

 

 

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Glanzstücke im Deutschen Uhrenmuseum (Teil II)

Deutsche Reichskolonialuhr, Badische Uhrenfabrik, Furtwangen, um 1905.

Was hat es mit der Reichs-Kolonial-Uhr auf sich?
Immer wieder werden wir nach besonderen Uhren gefragt, die man im Deutschen Uhrenmuseum unbedingt gesehen haben sollte. Aus diesem Grund gibt es die „Zwölf Glanzstücke“.
Einige unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stellen hier ihren Favoriten vor. Unser Museumspädagoge Robert Werner hat die Reichs-Kolonial-Uhr als sein liebstes Stück gewählt.

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Uhrmacher plant Kirchenbau

Lackschilduhr mit Darstellung der „Kath. Nothkirche Furtwangen“.

1875 plante der Furtwanger Uhrmacher Irenäus Eschle den Bau einer Kirche. Doch warum? Zu dieser Zeit tobte im Deutschen Reich ein erbitterter Streit zwischen katholischer Kirche und Staat. Im „Kulturkampf“ diskutierte man die Fragen, ob der Papst unfehlbar sei und wie viel Einfluss die Kirche im Staat ausüben durfte. Dies teilte auch Furtwangen in zwei Lager.

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Das ABC der Zeit

Tischuhr mit Weltzeit-Anzeige, Idee Sandford Fleming, Weber & Aeschbach, Pforzheim, 1954/55, Inv. 2000-94

Die Eisenbahn war im 19. Jahrhundert der Inbegriff der Modernität. Doch der Zugverkehr machte auch sichtbar, dass an jedem Ort eine andere Ortszeit galt. Zum Erstellen der Fahrpläne einigte man sich zwar auf einheitliche Landeszeiten, für den internationalen Verkehr blieb das Problem jedoch bestehen.

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Die ersten Schwarzwälder Kuckucksuhren (Teil 2)

Der Vogelfänger wartet vergeblich auf den Kuckuck, Mustergehäuse nach Entwurf von H. Frank, 1850er Jahre, Höhe: 52 cm. (Inv. 18-0224)

Jeder Tourist glaubt zu wissen, wie eine Kuckucksuhr auszusehen hat. Aber der Weg zur Kuckucksuhr im Häuschen mit den üppigen Tier- und Pflanzenschnitzereien war lang. Bevor der Schwarzwälder Kuckuck sein eigenes Heim beziehen konnte, war er zu Gast in vielen Formen der Schwarzwalduhr. Lesen Sie dazu mehr im Teil 2 des Berichts über die ersten Schwarzwälder Kuckucksuhren. Weiterlesen “Die ersten Schwarzwälder Kuckucksuhren (Teil 2)”