Die Schwarzwälder Uhrenindustrie im 20. Jahrhundert

Dank günstiger Massenproduktion: “Für jeden Raum die passende Uhr”, Plakat, um 1935

Im 20. Jahrhundert nahm die Zahl der Uhren sprunghaft zu. Uhren waren im privaten und öffentlichen Raum präsent wie nie zuvor. Die zunehmende Taktung des Alltags erforderte, dass man überall die Zeit im Blick haben musste. Äußerlich folgten sie den immer schneller wechselnden Moden, im Inneren hielt neue Technik Einzug.

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100 Jahre Achtstundentag: Wie Arbeitszeit gemessen wurde

Arbeiter-Chronometer, um 1900, Inv. 45-3521. Auf dem Rand die Forderung nach dem Achtstundentag

„Wir wollen 8 Stunden zur Arbeit, 8 Stunden um uns auszubilden, 8 Stunden um uns auszuruhen.“ Diese Forderung findet sich auf dem „Arbeiter-Chronometer“ um 1900.

Vor 100 Jahren, am 23. November 1918, war die Arbeiterbewegung am Ziel: Deutschland führte den Achtstundentag ein.

Wir fragen heute in unserem Blog: Was sagen Kontrolluhren über den Kampf um mehr Rechte für die Beschäftigten aus?

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Verstehen Sie Uhren?

Schwarzwälder Lehr-Uhr D.R.G.M., Weisser, Schwarzwald, um 1930.

Nein? Kein Problem. Mit der Anleitung der „Schwarzwälder Lehr-Uhr“ soll es in nur 20 Arbeitsschritten gelingen, eine „vollkommen zuverläßige Wanduhr“ anzufertigen. „Das interessanteste und lehrreichste Spielzeug für Jung und Alt“ verspricht sogar Spaß beim Lernen.

 

 

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Zeit der Experimente – Gewerbeförderung in Furtwangen

Gehäuseentwürfe, von der Furtwanger Uhrmacherschule in Auftrag gegeben

Was “Industrialisierung” bedeutete, erfuhren die Schwarzwälder Handwerker ab den 1840er Jahren.  Preisgünstige und moderne Modelle aus den ersten Uhrenfabriken verdrängten die Holzuhren von vielen Absatzmärkten – mit spürbaren Folgen für die wirtschaftliche Situation im Schwarzwald.  Doch wie wurde darauf reagiert?

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Entdeckungen in der Werkstatt

„Wer kümmert sich eigentlich um all die Uhren?“ Pflege und Instandhaltung sind Aufgaben für die Spezialisten aus unserer Restaurierungswerkstatt. Mit ihrer Arbeit tragen sie nicht nur zum Erhalt unserer Sammlung bei, sondern entdecken auch immer wieder Neues. Eine Schwarzwalduhr kann nämlich allerhand über ihre Entstehungszeit verraten…

 

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Exportschlager Lackschilduhr

Schildermalerin, Lucian Reich, 1855

Würden Sie sich ein rohes Uhrwerk in die Wohnung hängen? Oder bevorzugen Sie eine dekorative Uhr, die zu Ihrer Einrichtung passt? Solche Überlegungen spielten schon früh im Schwarzwälder Uhrengewerbe eine Rolle – denn aufwendig gestaltete Zifferblätter verkauften sich gut. Dieser Beitrag widmet sich dem typischen Gesicht der Schwarzwalduhr im 19. Jahrhundert: Dem Lackschild.

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Sackgasse

Werk “motolectric W16B”, J. Kaiser, Villingen, um 1970.

Hannover-Messe, 1963: Die Firma J. Kaiser aus Villingen stellt mit „motolectric“ ein neuartiges elektrisches Uhrwerk vor. Damals galten batteriebetriebene Uhren als zukunftsträchtig. Mit dem „einzigen System seiner Art“ antwortete die Firma auf den technologischen Wandel. Was war daran so einzigartig?

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Wie die Schwarzwälder Holzuhren bauten

Typische Schwarzwälder Uhrmacherwerkstätte des 19. Jahrhunderts

Die unscheinbaren Schwarzwälder Holzuhren des 18. Jahrhunderts stehen am Beginn eines beispiellosen Erfolgs. Doch was ermöglichte den Siegeszug der Schwarzwalduhren? Welches waren die Erfolgsrezepte der Uhrmacher? Und waren die Schwarzwälder wirklich so innovativ, wie heute noch behauptet wird?

 

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