Großen Zuspruch fanden zwei Mitmachkonzerte für Familien und Schulen am 22. und 23. Januar 2023. Bereits zum zweiten Mal gastierten die vier Sänger des SWR Vokalensemble im Uhrenmuseum. Im Januar 2022 noch unter Coronabedingungen mit einer reduzierten Anzahl von Zuhörerinnen und Zuhörern, konnten wir dieses Mal zahlreiche große und kleine Gäste im Museumsfoyer begrüßen.
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Liebhaber alter Dinge werden gelegentlich als Sonderlinge belächelt. Aber ernsthafte Sammler können auf ihrem Gebiet auch unschätzbares Expertenwissen erwerben. Ein Kongress in New York ging der Bedeutung von Uhrensammlern für die Uhrengeschichte nach.
Schwarzwälder Uhrmacher bauten im 19. Jahrhundert unterschiedliche Holzwerke. Neben „normalgroßen“ gab es kleinere Schottenuhren und winzige Jockele- und Sorguhren. Aber wie grenzt man die Uhrensorten voneinander ab? Bei der Beantwortung dieser Frage spielte diese Rahmenuhr eine entscheidende Rolle.
Mit diesen Worten bewarb Kienzle 1933 Uhren mit neuen Gongschlägen. Diese Wanduhr spielt das „Horst-Wessel-Lied“, die inoffizielle Parteihymne der Nazis. 1945 wurde die Melodie verboten. Die meisten Uhren wurden auf unverfängliche Gongschläge umgebaut. Wieso aber entging dieser Regulator seinem Schicksal?
Er zählt zu den Highlights unserer Sammlung: der Kerzenwecker. Er ist das einzig überlebende Exemplar einer ganz besonderen Uhrengattung. Anlässlich der Sommerwerkstatt zum Thema „Kerzenuhren“ ist das Museum den geschichtlichen Spuren des Kerzenweckers gefolgt. Dabei stießen wir auf eine unglaubliche Geschichte! 
Anker für Pendeluhrwerke herzustellen, war lange Zeit aufwändig. Doch Schwarzwälder Uhrmacher bogen dieses Bauteil aus Blech in nur wenigen Sekunden. Die dazu notwendige Spezialzange konnte das Museum zusammen mit anderen Werkzeugen und Maschinen aus dem 19. Jahrhundert erwerben. Der Förderverein des Museums stellte die notwendigen Mittel zur Verfügung.
Zeitmessung ohne Uhr – geht das? Na klar! Mit einer selbstgebastelten Stundenkerze kann man auch ohne Zeiger und Ziffernblatt die Zeit im Blick behalten. Das Sommerprogramm im Deutschen Uhrenmuseum bietet aber noch mehr… 
Seit der zweiten Junihälfte steht die Präsentation der Designentwürfe für die „Kuckucksuhr 4.0“ – und wird nun verlängert! Bis Ende August haben Sie die Möglichkeit, im Deutschen Uhrenmuseum die Abschlussmodelle des Projektes zu besichtigen. Was Sie dabei erwartet? Lesen Sie weiter…