
Ein Wecker mit Leuchtziffern ist etwas Feines. So weiß man mit einem Blick, wie spät es ist und wie lange man noch im Traumland verweilen kann. Wecker mit Stromnetzkabel brauchen nicht einmal eine Batterie. Batterie leer gibt’s hier nicht. Stromausfall hingegen kann verhängnisvoll werden.

Manchmal kann es nicht schaden, den Blick über die eigenen Museumsmauern hinaus zu werfen. Es gibt schließlich nicht nur in Furtwangen alte Uhren zu sehen. Vor einer Woche war eine Delegation aus Furtwangen im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart, um sich das dortige Uhrengewölbe anzuschauen.
„Wieso wird die Zahl 4 auf Uhren als IIII geschrieben und nicht IV?“ Dies ist sicher eine der häufigsten Fragen, die uns im Deutschen Uhrenmuseum gestellt werden. Immer wieder kursieren verschiedene, teilweise sehr kreative Erklärungen. Doch die Wirklichkeit ist verblüffend einfach.
Nicht nur wir stellen uns auf den digitalen Wandel ein – auch andere Museen ergreifen Maßnahmen, um für Gegenwart und Zukunft gerüstet zu sein. Zur Unterstützung haben das Baden-Württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und die Medien- und Filmgesellschaft in Stuttgart ein Programm zur Erarbeitung digitaler Strategien aufgelegt. Zum Abschluss der ersten Runde mit drei Museen, zu denen auch das Deutsche Uhrenmuseum Furtwangen zählt, gab es am 15. November 2017 ein Treffen aller Beteiligten. 


Am kommenden Wochenende werden die Uhren von der Sommerzeit wieder auf die Normalzeit gestellt. Doch schon vor 70 Jahren war die Sommerzeit in Deutschland nichts neues mehr. Zweimal war sie bereits eingeführt worden: Sowohl im Ersten, als auch im Zweiten Weltkrieg sollte sie helfen, Energie zu sparen und das Sonnenlicht besser auszunutzen. Doch wussten Sie, dass es 1947 sogar den Versuch einer „doppelten Sommerzeit“ gab?
„Damit hätte ich nicht gerechnet!“ So etwa lässt sich eine sehr häufige Reaktion zusammenfassen, die unsere Gäste nach einer Führung oder einem Besuch unserer Ausstellung äußern. Glücklicherweise wird diese Einschätzung fast immer von einem positiven Unterton begleitet. Und so freut es auch mich persönlich jedes Mal, wenn die Besucher etwas finden, was sie überrascht, beeindruckt, begeistert oder emotional anspricht.