
Selbst bei einfachsten Rechenaufgaben greifen wir heute zum Handy. Aber wie behalfen sich Zeitgenossen vor 100 Jahren, als es noch keine Mikroelektronik gab? Mit mechanischen Rechenmaschinen. Einige davon wurden im Schwarzwald von Uhrenbetrieben gefertigt. Lesen Sie heute über dieses weitgehend unbekannte Thema. Weiterlesen „Rechenmaschinen aus dem Schwarzwald“

Zum dritten Mal haben Berufsschüler aus Sindelfingen neuartige Uhren entworfen. Dieses Jahr lautete die Parole „Wake up!“ – es sollten also Wecker gestaltet werden. Gar nicht so einfach, einen Wecker zu entwerfen, wenn jeder schon einen hat… 
Ab Mitte des 18. Jahrhunderts gab es im Schwarzwald mehr und mehr Uhrmacher. Einige bauten bereits Uhren, bei denen für den Stunden- und Viertelstundenschlag nur ein einziges zusätzliches Uhrwerk notwendig war: die Surrer. Was es mit dieser Uhrensorte auf sich hat, lesen Sie heute auf unserem Blog.
Schwarzwälder Uhrmacher bauten im 19. Jahrhundert unterschiedliche Holzwerke. Neben „normalgroßen“ gab es kleinere Schottenuhren und winzige Jockele- und Sorguhren. Aber wie grenzt man die Uhrensorten voneinander ab? Bei der Beantwortung dieser Frage spielte diese Rahmenuhr eine entscheidende Rolle.
Anker für Pendeluhrwerke herzustellen, war lange Zeit aufwändig. Doch Schwarzwälder Uhrmacher bogen dieses Bauteil aus Blech in nur wenigen Sekunden. Die dazu notwendige Spezialzange konnte das Museum zusammen mit anderen Werkzeugen und Maschinen aus dem 19. Jahrhundert erwerben. Der Förderverein des Museums stellte die notwendigen Mittel zur Verfügung.
„Sind in Quarzuhren denn Quarze drin?“, werden wir gelegentlich von unseren Gästen gefragt. Ja, denn schon Ende der 1920er Jahre wurden Zuschnitte aus Bergkristallen zur Zeitmessung verwendet. Aber wieso ausgerechnet Quarz? Lesen Sie im Folgenden mehr über dieses eher unbekannte Thema der Uhrengeschichte.
Um 1905 arbeiteten bei den Junghans Uhrenfabriken 7000 Angestellte. Sie bauten jährlich über fünf Millionen Uhren. Damit war das Unternehmen mit Sitz in Schramberg die größte Uhrenfabrik der Welt. Wann aber begann der Aufstieg von Junghans und was waren die Erfolgsfaktoren? Einen frühen Meilenstein der Entwicklung konnte das Museum nun erwerben. 
2021 wurde die Uhrmacherei in die Liste des immateriellen Kulturerbes in Deutschland aufgenommen. Das war auch dringend nötig, denn wie viele traditionelle Handwerke steht die Uhrmacherei einem mächtigen Feind gegenüber – dem Vergessen.