
Eine Spottfigur mit buschigen Augenbrauen, viel zu enger Jacke… und einer funktionierenden Uhr vor der Brust! Nicht nur eines, sondern ganze zwölf dieser seltenen Uhrenmännchen haben bei uns eine neue Heimat gefunden. Möchten Sie erfahren, welche Geschichte dahintersteckt? Weiterlesen „„Seht her, wie spät es ist.“ Uhrenmännchen nicht nur aus dem Schwarzwald“

In unserer beliebten Sommerwerkstatt werden ab 27. Juli Kerzenuhren angefertigt. Markierungen auf der Kerze zeigen, wie lange sie brennt, bis eine Stunde vergangen ist. Bei diesem prächtigen Blechwecker dient die Kerze jedoch einem anderen Zweck.
Wie „tickt“ die Liebe gerade? Diese schwierige Frage beantwortet eine historische Postkarte aus dem Land des „Je t’aime“ mit einem Augenzwinkern. Eine altmodische Damentaschenuhr dient dabei als Liebesbarometer. Die Stellung der Zeiger offenbart, was immer schon Thema Nummer eins war: Gefühle und Begehren.
Wer sich als Deutscher im Nachbarland unbeliebt machen möchte, muss nur eine Kuckucksuhr als Gastgeschenk mitbringen. Denn das typische Souvenir aus dem Schwarzwald gilt vielen als Inbegriff schlechten Geschmacks. Wie gelangte diese Kuckucksuhr ausgerechnet nach Frankreich?
Romantischer geht’s kaum. Ein dunkler See, hoch oben im Schwarzwald, umgeben von Tannen. Wenn es dann abends ganz still wird… Kein Wunder, dass sich viele Sagen um den Mummelsee ranken. Eine Uhr erzählt die Geschichte der Meerjungfrauen, die es einst dort gegeben haben soll.
1984: Das World Wide Web mit seinen unerschöpflichen Möglichkeiten ist noch Zukunftsmusik. Ebenso mobile Kommunikation. Aber schon damals tüfteln japanische Ingenieure an programmierbaren Armbanduhren, die Daten mit einem Rechner austauschen. Sind das bereits Smartwatches?
Werden Uhren eher von weiblicher oder männlicher Energie angetrieben? Die Frage der „sexuellen Orientierung“ scheint in diesem Zusammenhang absurd. Doch in den 1880er Jahren wurde sie bei der Einführung neuartiger Uhren ernsthaft diskutiert. Warum diese Diskussion ins Leere führt, zeigt ein neues Objekt in unserer Sammlung.
Seit den 1950er Jahren diente die elegante Weltzeituhr Kienzle als Aushängeschild der Kollektion. Ursprünglich geht der Entwurf auf das Jahr 1939 zurück: Sie war das offizielle Staatsgeschenk von Württemberg und Hohenzollern zu Adolf Hitlers 50. Geburtstag. Dieses besondere Stück konnte das Deutsche Uhrenmuseum nun erwerben. Anlass genug, die Geschichte dieser Weltzeituhr nachzuzeichnen. 
Was haben eine Schlange, ein Hund, mehrere Adler, ein Harnisch aus Messing, ein gusseiserner Stuhl und eine hölzerne Staffelei gemeinsam? Bei einer solchen Frage ahnen Sie vielleicht schon, dass die Sache einen Haken hat…