Am 10. September 1888 verließ der junge Uhrmacher Berthold Schneider den Schwarzwald. Wie viele andere Handwerker begann der 18jährige ein Leben als Fabrikarbeiter, zunächst am Bodensee. Denn im österreichischen Bregenz hatte die aufstrebende Schwenninger Uhrenfirma Friedrich Mauthe ein Zweigwerk errichtet. Lesen Sie hier Schneiders Bericht. Weiterlesen „Katz und Maus am österreichischen Zoll“
Schlagwort: Schwarzwalduhr
Alle Blumen welken, nur die auf dem Lackschild nicht
15 Milllionen Holzuhren allein bis 1850: Mit ihren bunt bemalten Lackschildern waren sie der VW-Käfer unter den Uhren. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts konnte man sie auch in vielen Haushalten ärmerer Leute finden. Nun hat das Museum eine Auswahl besonders schöner Exemplare dieser Alltagsuhren übernommen. Weiterlesen „Alle Blumen welken, nur die auf dem Lackschild nicht“
Die amerikanische Herausforderung – neu im Museum
Nichts ist von Dauer, auch in unserer „Dauerausstellung“ nicht. Eine neue Vitrine zeigt den Einfluss von Amerika auf die heimische Uhrenherstellung. Lesen Sie hier, wie zwei neu aufgefundene Uhren eine bislang unbekannte Seite der Schwarzwälder Uhrengeschichte beleuchten. Weiterlesen „Die amerikanische Herausforderung – neu im Museum“
Der große Uhrenschwindel oder: die „ersten“ Schwarzwalduhren

Frage an den Sammler alter Uhren: Wie sahen die ersten Zeitmesser aus dem Schwarzwald aus? Noch vor kurzem hätten Fachleute geantwortet: So wie diejenige auf dem Foto, die der recht rustikale Herr um 1900 auf seinem Schoß trägt. Erst seit kurzem wissen wir: Die Wirklichkeit sah anders aus. Weiterlesen „Der große Uhrenschwindel oder: die „ersten“ Schwarzwalduhren“
Neu in der Ausstellung: Jugendstil-Uhr aus Furtwangen
Kitsch oder Kult? Am Jugendstil scheiden sich die Geister. Das gilt auch für Uhren. Für unser Museum ein Glücksfall, denn so kam ein ganz besonderes Objekt in die Ausstellung. Was halten Sie von unserer Neuerwerbung? Weiterlesen „Neu in der Ausstellung: Jugendstil-Uhr aus Furtwangen“
Januar, Februar, März, April – Die Jahresuhr steht niemals still!
1884 gründete August Schatz in Triberg die Jahresuhren-Fabrik AG. Ihm gelang es nach vielen „langen Winterabenden“, die zuverlässigen Uhren mit dem typischen Drehpendel herzustellen. Sie müssen nur alle 400 Tage aufgezogen werden. Doch woher kam die Idee?
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Die Schwarzwälder Uhrenindustrie im 20. Jahrhundert

Im 20. Jahrhundert nahm die Zahl der Uhren sprunghaft zu. Uhren waren im privaten und öffentlichen Raum präsent wie nie zuvor. Die zunehmende Taktung des Alltags erforderte, dass man überall die Zeit im Blick haben musste. Äußerlich folgten sie den immer schneller wechselnden Moden, im Inneren hielt neue Technik Einzug.
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Die Uhrenindustrie entsteht

Im 19. Jahrhundert brach sich die Industrielle Revolution ihren Weg – auch für die Uhren aus dem Schwarzwald. In dieser Zeit der Umwälzungen entstanden erste große Firmen. Beginn einer neuen Zeit für die Region?
Verstehen Sie Uhren?

Nein? Kein Problem. Mit der Anleitung der „Schwarzwälder Lehr-Uhr“ soll es in nur 20 Arbeitsschritten gelingen, eine „vollkommen zuverläßige Wanduhr“ anzufertigen. „Das interessanteste und lehrreichste Spielzeug für Jung und Alt“ verspricht sogar Spaß beim Lernen.
Zeit der Experimente – Gewerbeförderung in Furtwangen

Was „Industrialisierung“ bedeutete, erfuhren die Schwarzwälder Handwerker ab den 1840er Jahren. Preisgünstige und moderne Modelle aus den ersten Uhrenfabriken verdrängten die Holzuhren von vielen Absatzmärkten – mit spürbaren Folgen für die wirtschaftliche Situation im Schwarzwald. Doch wie wurde darauf reagiert?
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