
„Hallo Google!“ Die Sprachaktivierung der bekannten Suchmaschine kennt wohl jeder Technikaffine. Das Sprechen mit technischen Geräten ist aber schon eine alte Erfindung. Auch Wecker konnte man mit seiner Stimme zum Schweigen bringen. Zumindest versprach das die Werbung.

Die Funktion einer Uhr ist in erster Linie, die Zeit anzuzeigen. Das war auch die Meinung des Designers Kurt M. Traeg. Seine Uhrenentwürfe waren schmucklos und geometrisch. Dadurch wurde die Aufmerksamkeit auf das Zifferblatt gelenkt, wo die Zeit abgelesen werden konnte.
Jedes Jahr veranstaltet das Deutsche Uhrenmuseum während des Sommers Bastelwerkstätten, um Kindern zwischen 6 und 12 Jahren verschiedene Themen rund um die Welt der Uhren spielerisch und kreativ näher zu bringen. Da die Sonderausstellung dieses Jahr die „
Wie lassen sich Kinder heute wecken? Vom Smartphone? Von den Eltern? Hat der klassische Wecker wirklich ausgedient bei der Generation „Wisch und Klick“? Das Deutsche Uhrenmuseum wollte es ganz genau wissen. Was daraus entstanden ist, hat sowohl Kindern wie Museumsmitarbeitern Spaß gemacht.
„Brigitte Woman“-Kolumnistin Julia Karnick bereut die Wahl ihres Weckers: „Mein Wecker zeigt, wohin zu viel Freiheit führt: Schlendrian und Schlafsucht!“ Wie das?
Das Horst-Wessel-Lied war die Parteihymne der NSDAP. Nach § 86a StGB fällt es unter die „Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ und darf in der Bundesrepublik Deutschland nicht verbreitet werden. Dies gilt nicht nur für das gesungene Lied, sondern bereits für die Melodie. Was die wenigsten wissen: Schon im Dritten Reich war dies manchmal strafbar. Aber was hat das alles mit dieser Uhr zu tun?
Die Wecker kommen! Passend zur 
Sonderausstellung vom 22. April bis 5. November 2017