Januar, Februar, März, April – Die Jahresuhr steht niemals still!

1884 gründete August Schatz in Triberg die Jahresuhren-Fabrik AG. Ihm gelang es nach vielen „langen Winterabenden“, die zuverlässigen Uhren mit dem typischen Drehpendel herzustellen. Sie müssen nur alle 400 Tage aufgezogen werden. Doch woher kam die Idee?

 

 

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Die “denkende” Junghans-Uhr und andere “Ways to please a lady”

Küchenuhr mit 2 Kurzzeitmessern, Junghans, Schramberg.

Jedes Jahr machen wir uns auf’s Neue Gedanken darüber, was wir den Liebsten zu Weihnachten schenken könnten. Für perfekte Hausfrauen scheinbar besonders empfehlenswert: eine Küchenuhr, die laut Herstellerfirma dafür sorgt, „daß nichts mehr anbrennt oder mißrät“?

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100 Jahre Achtstundentag: Der Arbeiterchronometer

Taschenuhr “Arbeiter Chronometer”, Schweiz, Ende 19. Jahrhundert.

„Arbeiter aller Länder – vereinigt euch zur Vertheidigung euerer Rechte“. So lautet der Aufruf auf den „Arbeiter Chronometern“. Nach dem zweiten Internationalen Arbeiterkongress in Paris 1889 wurden laut eines Berichts in “Der Westen” 50.000 Exemplare dieser Taschenuhren hergestellt. Sie forderten den Achtstundentag für Arbeiterinnen und Arbeiter.

 

 

 

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25 Mal um die Welt

Armbanduhr „Edition Trucker City“, Kaliber Myota 2115, Japan um 2000.

1.000.000 Kilometer – also fast 25 Mal um die Welt – ist Christof Reiser mit seinem 530er Mercedes von 1995 bis 2005 gefahren. Als LKW-Fahrer transportierte er dabei hauptsächlich Gips in alle Gebiete der Schweiz, am liebsten nach St. Moritz. Doch was hat das mit Uhren zu tun?

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Verstehen Sie Uhren?

Schwarzwälder Lehr-Uhr D.R.G.M., Weisser, Schwarzwald, um 1930.

Nein? Kein Problem. Mit der Anleitung der „Schwarzwälder Lehr-Uhr“ soll es in nur 20 Arbeitsschritten gelingen, eine „vollkommen zuverläßige Wanduhr“ anzufertigen. „Das interessanteste und lehrreichste Spielzeug für Jung und Alt“ verspricht sogar Spaß beim Lernen.

 

 

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Mit Gaslaternen ins 21. Jahrhundert?

Weltzeituhr der Firma Lenzing Technik, Lenzing, Ende 1960er Jahre.

Ende der 1960er Jahre produzierte die österreichische Firma Chemiefaser Lenzing AG eine Weltzeituhr. Als Uhrwerk wurden Schaltuhren der früheren Wiener Gaslaternen verwendet. Doch was brachte einen Faserproduzenten dazu, Uhren zu bauen? Und warum wurden diese speziellen Uhrwerke eingebaut?

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Sackgasse

Werk “motolectric W16B”, J. Kaiser, Villingen, um 1970.

Hannover-Messe, 1963: Die Firma J. Kaiser aus Villingen stellt mit „motolectric“ ein neuartiges elektrisches Uhrwerk vor. Damals galten batteriebetriebene Uhren als zukunftsträchtig. Mit dem „einzigen System seiner Art“ antwortete die Firma auf den technologischen Wandel. Was war daran so einzigartig?

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“Das Spiel dauert 90 Minuten.” – Uhren und Fußball

Tischstoppuhr, um 1960, Inv. 2000-015

Am 14. Juni startet in Russland die Fifa-WM 2018. Welche Mannschaft  die begehrte Trophäe erhalten wird? Keine Ahnung. Da halten wir es mit dem Trainer der deutschen Weltmeister-Elf von 1954, Sepp Herberger: „Das Spiel dauert 90 Minuten.“ Denn erst nach dem Finale werden wir den Sieger kennen.

Was wir aber ganz sicher wissen: Pünktlich zur WM zeigt das Deutsche Uhrenmuseum in einer Mini-Ausstellung drei originelle Fußballuhren. Neugierig geworden? Weiterlesen ““Das Spiel dauert 90 Minuten.” – Uhren und Fußball”

“Dierlepabier”

Uhrwerk mit Seitentürchen, Werk: Sebastian Kienzler, Schwarzwald, um 1780.

Cambridge in England, 4. Juni 1841: Der Uhrenhändler Andreas Löffler bestellte bei seinen Eltern in St. Märgen Nachschub. Auf seiner Liste finden wir neben Uhrwerken, Lackschildern und Ketten auch ein „Buch Dierlepabier“. Doch was hat es damit auf sich?

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